Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Humanitäre Hilfe» in Venezuela

Die politische Krise, Hyperinflation und internationale Embargos haben in Venezuela zu einem teilweisen Zusammenbruch der Grundversorgung geführt. Die UNO schätzt, dass etwa 10 bis 12 Millionen Venezolaner:innen keinen ausreichenden Zugang zu Nahrungsmitteln haben und sieben Millionen Menschen Humanitäre Hilfe benötigen. Durch verschmutztes Wasser übertragene Krankheiten steigt die Kinder- und Säuglingssterblichkeit stark an. HEKS leistet für  bedürftige Frauen und Kinder sowie ältere Menschen Nothilfe – mit warmen Mahlzeiten und Hygieneartikeln. Venezuela ist - wie auch alle anderen Länder in der Region - von COVID-19 betroffen. HEKS ermöglicht Desinfektionsprojekte von Krankenhäusern aktiv und Krisenbetroffene erhalten Hygieneartikel und Nahrungsmittelpakete. Mit finanzieller Unterstützung der OCHA ermöglicht HEKS 2'800 Kindern den Zugang zu Bildung, indem es Schulen saniert und den Zugang zu Trinkwasser, sanitären Anlagen und Abfallentsorgung sicherstellt. Auch das Lehrpersonal wird finanziell unterstützt.

HEKS wirkt in Venezuela

Fakten

2020 wurden insgesamt 19’500 Menschen wurden durch humanitäre Projekte unterstützt. 6'500 Menschen erhielten Hygieneartikel und an 1'760 Menschen wurden Nahrungsmittelpakete verteilt. In einem von hauptsächlich Konflikt- und Armutsflüchtlingen bewohnten Viertel renovierte HEKS 120 Unterkünfte für 400 Menschen.

 

Bei Katastrophen durch Naturgefahren sowie während und nach bewaffneten Konflikten leistet HEKS weltweit Nothilfe zur raschen Verbesserung der Lebenssituation der Zivilbevölkerung. Vordringlich sind dabei die Lieferung und Verteilung lebenswichtiger Hilfsgüter wie Wasser, Lebensmittel, Hygieneartikel und behelfsmässige Unterkünfte, die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Lebensgrundlagen, der Wiederaufbau zerstörter Häuser und Infrastrukturen sowie der Schutz der Bevölkerung vor künftigen Katastrophen und Konflikten.

Menschen, die bereits zuvor von Armut, Hunger oder Diskriminierung bedroht waren, leiden besonders stark unter den Folgen von Katastrophen und Konflikten. Darum ist es HEKS/EPER wichtig, auch bei der humanitären Hilfe mittel- und langfristig zu denken – Building Back Better lautet die Devise, um aus Notsituationen nachhaltig eine positive Entwicklung gemeinsam mit den Betroffenen zu gestalten. Cash-Projekte  wie ‘Cash for Work’ ermöglichen den Menschen sich aktiv am Wiederaufbau von Infrastrukturen und Wirtschaft zu beteiligen. Bei gezielten Barauszahlen oder Cash-Kreditkarten können Familien auf dem lokalen Markt, die Güter kaufen, welche sie wirklich benötigen. Beides hilft, ein Einkommen zu erzielen und die Kaufkraft zu stärken, was zur Förderung der lokalen Wirtschaft und Märkte beiträgt. Damit sie künftig besser gewappnet sind, unterstützt HEKS die Betroffenen sowie lokale und nationale Behörden logistisch, finanziell und mit Know-how bei der Planung und Umsetzung von Massnahmen zur Katastrophenvorsorge.