Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

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HEKS wirkt im Bereich «Anwaltschaft» in Venezuela

Die politische Krise, Hyperinflation und internationale Embargos haben in Venezuela zu einem teilweisen Zusammenbruch der Grundversorgung geführt. Es wird geschätzt, dass etwa 10 bis 12 Millionen VenezolanerInnen keinen ausreichenden Zugang zu Nahrungsmitteln haben (Quelle: OCHA 2020) und sieben Millionen Menschen Humanitäre Hilfe benötigen (Quelle: UN 2019). Durch verschmutztes Wasser übertragene Krankheiten tauchen wieder stärker auf und die Kinder- und Säuglingssterblichkeit sind stark gestiegen (Quelle: WHO 2019). HEKS leistet für über 18'700 Menschen Nothilfe in Venezuela und versorgt bedürftige Frauen und Kinder sowie ältere Menschen mit warmen Mahlzeiten und Hygieneartikeln. Venezuela ist wie auch alle anderen Länder in der Region von Covid19 betroffen. Um der Krankheit Einhalt zu gebieten, werden Desinfektionsprojekte von Krankenhäusern aktiv unterstützt und Krisenbetroffene erhalten Hygieneartikel und Nahrungsmittelpakete. Weiter unterstützt HEKS mit finanzieller Unterstützung der Glückskette interne MigrantInnen, die unter sehr prekären Umständen an der Grenze zu Kolumbien leben und kaum staatliche Unterstützung erhalten.

HEKS wirkt in Venezuela

Kontakt:
HEKS Kommunikation
Projektdienst
Seminarstrasse 28
8042 Zürich
Tel.: +41 44 360 88 10
E-Mail: projektdienst@heks.ch 

Im Zentrum der Tätigkeit von HEKS stehen sozial Benachteiligte. Zu ihnen gehören Asylsuchende und Flüchtlinge, Sans-Papiers sowie Menschen mit geringem Einkommen und solche, die Diskriminierung erleiden. Sie alle sind besonders gefährdet, in ihren Rechten verletzt und gesellschaftlich ausgegrenzt zu werden. HEKS steht anwaltschaftlich für diese Menschen ein und ist bestrebt, sie bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen und auf eine Verbesserung ihrer Situation hinzuwirken. HEKS setzt sich dafür ein, dass jene Menschen den Schutz der Schweiz erhalten, die bei einer Rückkehr in ihr Herkunftsland oder einen Drittstaat in Gefahr geraten würden, sei es aus medizinischen Gründen, wegen Gewalt und Krieg, aufgrund eines fehlenden sozialen Netzes oder wegen gezielter Verfolgung.