Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Anwaltschaft für sozial Benachteiligte» in der Ukraine

Transkarpatien im Südwesten der Ukraine ist eine sehr arme Region. In der Ukraine lebt jede vierte Person unter dem Existenzminium, 60 Prozent gelten als arm. Doch der ukrainische Staat kümmert sich kaum um sie. Deshalb setzt sich die Reformierte Kirche in Transkarpatien mit Unterstützung von HEKS für diese Menschen ein. Das diakonische Zentrum in Beregovo hat sich dabei zu einer wichtigen Anlaufstelle entwickelt: Mittellose Menschen erhalten dort eine warme Mahlzeit, Kleider und andere Hilfsgüter. Ledige Mütter finden im Frauenhaus Unterstützung, und betagte Menschen erfahren im Altersheim eine gute Betreuung. Die Reformierte Kirche betreibt ausserdem zwei Pflegezentren für behinderte Kinder, bietet Ferienlager für Jugendliche an und baut einen Spitex-Dienst für pflegebedürftige Menschen auf.

HEKS in der Ukraine Karte

Fakten

2019 führte der von HEKS unterstütze Spitex-Dienst 15'000 Hausbesuche bei älteren Menschen durch. Das Nachhilfe-Angebot für Roma erreichte 80 Kinder. 280 bedürftige Menschen sowie Kinder an 4 Schulen erhielten täglich eine warme Mahlzeit.

1800 Jugendliche konnten dank HEKS das Sommerlager besuchen.

HEKS bietet kostenlose Rechtsberatung für in Not geratene Menschen in den Bereichen Sozialversicherungsrecht, Sozialhilferecht, Familienrecht, Kindes- und Vormundschaftsrecht, Mietrecht und Ausländerrecht an. Menschen, die von Armut betroffen sind sowie Sans-Papiers sollen auch die Möglichkeit erhalten, sich juristisch beraten zu lassen. Die Rechtsberatungsstellen für sozial Benachteiligte in den Kantonen Aargau und Genf beraten die Hilfesuchenden professionell. JuristInnen resp. AnwältInnen helfen Beratungssuchenden, rechtliche Sachverhalte zu verstehen, und zeigen ihnen Möglichkeiten zur Selbsthilfe auf. In ausgewählten Fällen übernimmt die Rechtsberatungsstelle die rechtliche Vertretung für eine bedürftige Person.