Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Humanitäre Hilfe» in Senegal

Der ländlichen Bevölkerung in Senegal fehlen zunehmend Perspektiven auf ein Leben mit einem ausreichenden Einkommen. Zu kleine Landparzellen, erodierende Böden, ausbleibender Regen, aber auch ungenügende Produktionsmittel sind einige der Gründe, warum die Bauern- und Viehzüchterfamilien mit ihren Erträgen oft nicht mehr über die Runden kommen. Seit einigen Jahren bereiten ihnen zudem Bodenspekulation und Landgrabbing durch Investoren zusätzliche Probleme. Kleinbauernfamilien ohne offizielle Landtitel laufen Gefahr, ihr Land zu verlieren. Auch der Lebensraum von Viehzüchterfamilien und ihren Tierherden ist durch die sogenannte «Landwirtschaftsfront» bedroht. HEKS und lokale Partnerorganisationen unterstützen die Bauern- und Viehzüchterfamilien in Senegal darin, sich eine stabile Lebensgrundlage aufzubauen.

HEKS in Senegal Karte

Fakten

2017 haben dank HEKS 9000 Kleinbauern und Viehzüchterinnen ihr Einkommen gesteigert. 

Rund 1700 Kleinbauern haben Zugang zu 550 Hektaren Land erhalten.

Bei Naturkatastrophen sowie während und nach bewaffneten Konflikten leistet HEKS weltweit bedürfnisorientierte Nothilfe zur raschen Verbesserung der Lebenssituation der Zivilbevölkerung. HEKS fokussiert seine humanitäre Hilfe auf die folgenden vier Bereiche: Verteilung lebenswichtiger Hilfsgüter wie Wasser, Lebensmittel, Hygieneartikel und die Erstellung behelfsmässiger Unterkünfte; Verbesserung der wirtschaftlichen Lebensgrundlagen; Wiederaufbau zerstörter Häuser und Infrastrukturen sowie Stärkung der Widerstandskraft der Zivilbevölkerung gegenüber künftigen Katastrophen und Konflikten. HEKS leistet auf diese Weise Hilfe zur Selbsthilfe, insbesondere für besonders arme, verletzliche und in ihrer Existenz bedrohte Menschen, und erarbeitet zusammen mit den Betroffenen nachhaltige Perspektiven. Durch diese partnerschaftliche Projektarbeit werden sie in ihrer Selbstbestimmung und Würde gestärkt.