Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Humanitäre Hilfe» in Ungarn

Im Rahmen der kirchlichen Zusammenarbeit pflegt HEKS seit Jahrzehnten den Kontakt zur Reformierten Kirche in Ungarn (RKU). Mit einem Bevölkerungsanteil von 16 Prozent und 1200 Kirchgemeinden ist sie die zweitgrösste Religionsgemeinschaft des Landes und eine wichtige soziale Institution. Die RKU setzt sich vor allem für die Roma-Bevölkerung und für Menschen mit einer Behinderung ein. Denn im landesweiten Vergleich hat die Roma-Bevölkerung ein deutlich tieferes Bildungsniveau, schlechtere Jobchancen und leidet vermehrt unter Armut und Vorurteilen. HEKS unterstützt die RKU beim Aufbau von Projekten für Roma-Kinder und ‑Jugendliche in den Bereichen Bildung und Lebensgestaltung. Zudem bietet die RKU Freizeitaktivitäten und Ferien für Menschen mit einer Behinderung an.

HEKS in Urgarn Karte

Fakten

2017 unterstützte HEKS diakonische Projekte von 15 Kirchgemeinden der Reformierten Kirche in Ungarn, sei es zugunsten von benachteiligten Roma-Kindern oder von Flüchtlingen.

Bei Naturkatastrophen sowie während und nach bewaffneten Konflikten leistet HEKS weltweit bedürfnisorientierte Nothilfe zur raschen Verbesserung der Lebenssituation der Zivilbevölkerung. HEKS fokussiert seine humanitäre Hilfe auf die folgenden vier Bereiche: Verteilung lebenswichtiger Hilfsgüter wie Wasser, Lebensmittel, Hygieneartikel und die Erstellung behelfsmässiger Unterkünfte; Verbesserung der wirtschaftlichen Lebensgrundlagen; Wiederaufbau zerstörter Häuser und Infrastrukturen sowie Stärkung der Widerstandskraft der Zivilbevölkerung gegenüber künftigen Katastrophen und Konflikten. HEKS leistet auf diese Weise Hilfe zur Selbsthilfe, insbesondere für besonders arme, verletzliche und in ihrer Existenz bedrohte Menschen, und erarbeitet zusammen mit den Betroffenen nachhaltige Perspektiven. Durch diese partnerschaftliche Projektarbeit werden sie in ihrer Selbstbestimmung und Würde gestärkt.