Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Soziale Integration» in der Republik Moldau

Die Republik Moldau ist das ärmste Land Europas. Zwar gab es in den letzten Jahren ein bescheidenes wirtschaftliches Wachstum – die ländlichen Gebiete profitierten aber kaum davon. Infolge der Armut und Perspektivlosigkeit migrieren vor allem junge, ausgebildete Leute in die Hauptstadt oder ins Ausland. Zurück bleiben ältere Menschen, die zum Teil in prekären Verhältnissen leben. Da der Staat ihre medizinische Versorgung nicht sicherstellen kann, fördert HEKS den Ausbau des Hauspflegedienstes seiner Partnerorganisation CASMED. Und um die Landflucht zu stoppen, unterstützt HEKS Bäuerinnen und Bauern bei der Verbesserung der Qualität und der Vermarktung ihrer Produkte. Die ländlichen Gemeinden werden zudem darin gefördert, die lokale Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen.

HEKS in Moldau Karte

Fakten

1150 ältere Menschen wurden 2017 vom Hauspflegedienst «CASMED» medizinisch betreut.

4000 Trauben-, Beeren- und Milchproduzenten konnten dank HEKS ihr Einkommen steigern.

Immer mehr Menschen werden wegen ihrer sozialen Herkunft, ihrer ethnischen Zugehörigkeit, des Alters, des Geschlechts oder ihrer Religion ausgegrenzt. Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund kann zusätzlich erschwert werden, etwa durch das Fehlen der nötigen Sprachkenntnisse, durch das fehlende Wissen der kulturellen Besonderheiten der Schweiz oder wegen Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt. HEKS setzt sich dafür ein, dass die Betroffenen Zugang zu Bildung, Arbeit, staatlichen Angeboten und Dienstleistungen erhalten. Integration ist jedoch eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Dafür braucht es Offenheit, aber auch Regelstrukturen, die allen das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Das setzt voraus, dass alle die gleichen Rechte und Chancen erhalten, und Merkmale wie Geschlecht, Alter, soziale Herkunft, Nationalität oder Religion zu keiner Benachteiligung führen.