Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Tagesstruktur und Beschäftigung» in Uganda

In Uganda leben derzeit rund 1,3 Mio. Flüchtlinge. Die meisten von ihnen sind aus dem Nachbarstaat Südsudan geflohen. Dort tobt ein unerbittlicher Bürgerkrieg, der schon mehr als 4,5 Mio. Menschen in die Flucht getrieben hat. Rund 230'000 Flüchtlinge aus dem Südsudan sind in Bidibidi in Uganda untergekommen, einem der grössten Flüchtlingslager der Welt. Sie leben dort unter beengten und hygienisch prekärsten Bedingungen. Und jeden Monat überqueren Tausende weitere Menschen, meist Frauen und Kinder, die Grenze. Sie haben kaum Zugang zu Nahrungsmitteln und Trinkwasser. Bis Ende Jahr ist mit insgesamt 50'000 zusätzlichen Flüchtlingen in Bidibidi zu rechnen.

HEKS und seine Partnerorganisation «ACORD» leisten seit Mai 2017 Nothilfe für die Menschen im Flüchtlingslager Bidibidi und für die einheimische Bevölkerung in der Umgebung des Camps. Im Vordergrund stehen dabei der Zugang zu sauberem Trinkwasser, der Bau von Latrinen und die Durchführung von Hygieneschulungen.

HEKS/EPER in Uganda

Im Flüchtlingslager Bidibidi leben über 230'000 Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Südsudan.

Seit 2017 unterstützen HEKS und seine Partnerorganisation «ACORD» annähernd 100'000 Menschen mit Trinkwasser, dem Bau von Latrinen sowie Schulungen zu Wasserqualitätskontrollen und Hygiene.

Die Folgen von Langzeitarbeitslosigkeit sind nebst Armut häufig soziale Isolation und gesundheitliche Probleme. Die Tagesstruktur fehlt, soziale Kontakte brechen ab. Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene und anerkannten Flüchtlinge leben oft isoliert in einer Wohnung und sind erwerbslos. Ohne dauerhafte Aufenthaltsberechtigung ist es für diese Menschen schwierig, eine Perspektive und eine tragende Alltagsstruktur zu entwickeln. HEKS ermöglicht mit verschiedenen Beschäftigungsprogrammen in den Regionen Aargau/Solothurn, Basel-Stadt/Baselland, Bern, Ostschweiz, Westschweiz und Zürich/Schaffhausen, dass Erwerbslose einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen können.