Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Begleitetes Wohnen» in Senegal

Der ländlichen Bevölkerung in Senegal fehlen zunehmend Perspektiven auf ein Leben mit einem ausreichenden Einkommen. Zu kleine Landparzellen, erodierende Böden, ausbleibender Regen, aber auch ungenügende Produktionsmittel sind einige der Gründe, warum die Bauern- und Viehzüchterfamilien mit ihren Erträgen oft nicht mehr über die Runden kommen. Seit einigen Jahren bereiten ihnen zudem Bodenspekulation und Landgrabbing durch Investoren zusätzliche Probleme. Kleinbauernfamilien ohne offizielle Landtitel laufen Gefahr, ihr Land zu verlieren. Auch der Lebensraum von Viehzüchterfamilien und ihren Tierherden ist durch die sogenannte «Landwirtschaftsfront» bedroht. HEKS und lokale Partnerorganisationen unterstützen die Bauern- und Viehzüchterfamilien in Senegal darin, sich eine stabile Lebensgrundlage aufzubauen.

HEKS in Senegal Karte

Fakten

2018 haben durch HEKS 72% der unterstützten 3300 Kleinbauern ihr Einkommen gesteigert – dank besseren Produktionstechniken sowie -erträgen; dank besseren Marktkenntnissen wurden höhere Preise erzielt. 1950 Kleinbauern haben Zugang zu 600 Hektaren Land erhalten.

Der eigene Wohnraum ist eine entscheidende Voraussetzung für Schutz und Geborgenheit. Zugleich ist er Basis für ein gesellschaftlich integriertes Leben. Den eigenen Haushalt zu führen ist aber nicht für alle Menschen eine Selbstverständlichkeit. Manche wirft eine tiefgreifende Lebenskrise, ein Suchtproblem, eine psychische Erkrankung oder auch eine Haftstrafe aus der Bahn. Auf dem freien Wohnungsmarkt haben diese Menschen wenig Chance, ihnen drohen Isolierung oder gar Verwahrlosung. Das Projekt «HEKS Wohnen» möchte in den Kantonen Aargau, Baselland und Baselstadt Obdachlosigkeit und Verwahrlosung verhindern. Sozial benachteiligte Menschen erhalten Unterstützung im Wohnbereich und individuelle Betreuung.