Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

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HEKS wirkt im Bereich «Anwaltschaft für Asylsuchende» in Myanmar

Nach zwei Jahrzehnten Militärdiktatur befindet sich Myanmar (vormals Burma) seit 2012 in einem politischen und wirtschaftlichen Öffnungsprozess. Leider ist heute aber ein Grossteil der Bevölkerung von der vermeintlichen Demokratisierung des Landes enttäuscht. Insbesondere die über hundert ethnischen Minderheiten, die sich nach wie vor in einem stockenden nationalen Friedensprozess befinden, verlieren langsam den Glauben an eine politische Dezentralisierung und einen föderalistischen Staat. Denn Myanmar wird immer noch zentral gelenkt und vom Militär beherrscht; innerstaatliche Konflikte werden mit Waffen ausgetragen. Dabei leiden insbesondere die Menschen in den ländlichen Gebieten, die 70 Prozent der armutsbetroffenen Bevölkerung Myanmars ausmachen und von der Landwirtschaft abhängig sind.

Die Landwirtschaft ist daher ein äusserst wichtiger Sektor, um die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung in Myanmar voranzutreiben. Kleinbauern und -bäuerinnen benötigen Unterstützung, um sowohl die Produktion als auch die Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse effizienter zu gestalten. An innovativen Ideen und gut ausgebildeten Leuten fehlt es in Myanmar kaum, jedoch stimmen die Rahmenbedingungen für die Entwicklung und Verwirklichung von Geschäftsideen nicht. Ein Schwerpunkt des HEKS-Programmes in Myanmar ist daher die Identifizierung, Schulung und Vernetzung lokaler Sozialunternehmen im Agrarsektor.

HEKS wirkt in Myanmar

Kontakt:
HEKS Kommunikation
Projektdienst
Seminarstrasse 28
8042 Zürich
Tel.: +41 44 360 88 10
E-Mail: projektdienst@heks.ch 

Die Achtung der Menschenwürde gehört zu den Grundpfeilern des Schweizer Staates. Sie bedeutet, dass alle Menschen das Recht haben in ihrer Person geachtet zu werden. Asylsuchende und Flüchtlinge befinden sich in einer besonders vulnerablen Lage, weil ihr Staat ihnen diesen Schutz nicht mehr gewähren kann oder entzogen hat. Sie sprechen häufig keine der Landessprachen und kennen das Schweizer Rechtssystem nicht. Während des komplexen Asylverfahrens benötigen sie neutrale Informationen, häufig auch juristische Vertretung. Diese erhalten sie bei den Rechtsberatungsstellen für Asylsuchende, die HEKS in elf Kantonen führt.