Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Ländliche Entwicklung» in Bangladesch

Trotz Wirtschaftswachstum und wichtigen sozialen Fortschritten, etwa im Gesundheits- und Bildungsbereich, leidet Bangladesch unter politischer Instabilität und Korruption. Millionen von Menschen leben in extremer Armut. Die geographische Lage im grössten Flussdelta der Welt macht das Land zudem anfällig für Überschwemmungen. Auch wird es regelmässig von tropischen Wirbelstürmen heimgesucht. HEKS unterstützt mit seinen Projekten in den Bereichen Entwicklung ländlicher Gemeinschaften und Konflikttransformation soziale, ethnische und religiöse Minderheiten, die diskriminiert werden. HEKS hilft bei der Verbesserung ihrer Ernährungssicherheit und ihres Einkommen und unterstützt sie bei der Einforderung von Gleichheit und Gerechtigkeit. Daneben leistet HEKS Not- und Wiederaufbauhilfe nach Naturkatastrophen.

HEKS in Bangladesch Karte

Fakten

2018 erhielten 4200 Angehörige der Dalit- und Adibashi Zugang zur Gesundheitsversorgung, Bildung und Sozialhilfe, 3150 Dalit und Adibashi konnten ihr Einkommen erhöhen durch Rinder- und Geflügelproduktion. HEKS organisierte 135 Treffen zwischen den Minderheiten und Behörden und lancierte 50 lokale Initiativen zur Stärkung des friedlichen Zusammenlebens.

Im Flüchtlingscamp Jamtoli leistete HEKS Nothilfe für 24'000 verfolgte Rohingya.

HEKS stärkt und fördert zivilgesellschaftliche Gemeinschaften in ländlichen Gebieten und deren friedliches Zusammenleben, unterstützt ihren Zugang zu Land und natürlichen Ressourcen sowie zu öffentlichen Dienstleistungen und hilft ihnen beim Aufbau einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion und entsprechender Absatzmärkte. HEKS leistet zudem einen Beitrag, dass ländliche Gemeinschaften und ihre Mitglieder gleiche Rechte und eine sichere Existenzgrundlage haben – ungeachtet von Krisen und Katastrophen. HEKS setzt sich mit seinen Partnerorganisationen schliesslich dafür ein, dass die Zivilgesellschaft in wirtschaftliche und politische Prozesse miteinbezogen wird – insbesondere auch Minderheiten und andere Gemeinschaften am Rand der Gesellschaft. Denn eine inklusive Regierungsführung trägt zu Stabilität und Nachhaltigkeit bei.