Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Ländliche Entwicklung» in Kosovo

Die Lebensbedingungen der Roma und anderer Minderheiten in Kosovo sind geprägt von Armut, Arbeitslosigkeit, Diskriminierung und Perspektivenlosigkeit. Die Roma haben nur beschränkt Zugang zu Bildung, medizinischer Versorgung, Wohnraum, Strom und Wasser. HEKS unterstützt ihre soziale Integration und fokussiert dabei auf die Bereiche Schulbildung, Verbesserung der Wohnverhältnisse, Berufsbildung und Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Einbindung der von HEKS entwickelten 22 Lernzentren für Roma- und andere Kinder ins kosovarische Bildungssystem ist weiter vorangeschritten. Vom Stipendienprogramm, das zusammen mit dem kosovarischen Erziehungsministerium umgesetzt wird, profitieren jährlich 500 SekundarschülerInnen. Um die prekären Wohnbedingungen in den Roma­-Siedlungen zu verbessern, unterstützt HEKS Roma­-Familien bei der Sanierung ihrer Häuser. Die Gemeinden verbessern gleichzeitig die Infrastruktur in den Siedlungen und finanzieren einen Drittel des Baumaterials.

HEKS im Kosovo Karte

Fakten

Über 1000 Roma-Kinder mit schulischen Problemen profitierten 2017 vom Stützunterricht.

500 erhielten ein Stipendium für eine Berufslehre oder eine höhere Ausbildung.

HEKS stärkt und fördert zivilgesellschaftliche Gemeinschaften in ländlichen Gebieten und deren friedliches Zusammenleben, unterstützt ihren Zugang zu Land und natürlichen Ressourcen sowie zu öffentlichen Dienstleistungen und hilft ihnen beim Aufbau einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion und entsprechender Absatzmärkte. HEKS leistet zudem einen Beitrag, dass ländliche Gemeinschaften und ihre Mitglieder gleiche Rechte und eine sichere Existenzgrundlage haben – ungeachtet von Krisen und Katastrophen. HEKS setzt sich mit seinen Partnerorganisationen schliesslich dafür ein, dass die Zivilgesellschaft in wirtschaftliche und politische Prozesse miteinbezogen wird – insbesondere auch Minderheiten und andere Gemeinschaften am Rand der Gesellschaft. Denn eine inklusive Regierungsführung trägt zu Stabilität und Nachhaltigkeit bei.