Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Zugang zu Land und Ressourcen» in Simbabwe

Die Lebensbedingungen in Simbabwe sind prekär: Die Arbeitslosenquote ist hoch, Nahrungsmittel sind vor allem in den ländlichen Gebieten knapp. HEKS und seine Partnerorganisationen unterstützen die Bevölkerung dabei, ihre Lebensgrundlagen zu verbessern: Durch die Förderung des Anbaus von Nutz- und Zierpflanzen, durch berufliche Weiterbildung und die Verbesserung des Zugangs zu Wasser sollen die Ernährungssicherheit erhöht und die Arbeitslosigkeit bekämpft werden. Um der herrschenden Gewalt und Ungerechtigkeit entgegenzutreten, ist HEKS seit dem Jahr 2015 zudem im Bereich der Konflikttransformation aktiv. Die Ergebnisse dieser jüngsten Massnahmen werden erst mittel- bis langfristig spürbar sein.

HEKS in Simbabwe Karte

Fakten

2017 unterstützte HEKS nach Überschwemmungen rund 7500 Menschen mit Nothilfe.

Über 10'000 Menschen erhielten Zugang zu sauberem Wasser.

 

Ländliche Gemeinschaften sind für ihre Entwicklung zwingend auf den ungehinderten Zugang zu natürlichen Ressourcen wie Land, Wasser, Weiden, Savannen oder Wälder angewiesen. Die Möglichkeit zur Nutzung dieser Ressourcen ist eine Grundvoraussetzung für die Bekämpfung von Hunger und Armut. Denn Landwirtschaft bildet für viele ländliche Gemeinschaften die wichtigste Einkommensquelle. Mit Ackerbau, Kleinplantagen, Viehhaltung, Fischerei oder Sammelwirtschaft können sie ihre Ernährung sichern und mit dem Verkauf ihrer Produkte ein Einkommen erwirtschaften. Land dient den Gemeinschaften auch als Wohnraum und stärkt ihre kulturelle und spirituelle Identität. Noch immer ist vielen ländlichen Gemeinschaften der Zugang zu Land verwehrt oder sie sind trotz geltendem oder traditionellem Recht in Gefahr, das Land zu verlieren. HEKS unterstützt sie darum in zahlreichen Projekten, ihren Zugang zu Land und Ressourcen langfristig praktisch wie rechtlich abzusichern.