Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Katastrophen, Klima, Umwelt» in Simbabwe

Die Lebensbedingungen in Simbabwe sind prekär: Die Arbeitslosenquote ist hoch, Nahrungsmittel sind vor allem in den ländlichen Gebieten knapp. HEKS und seine Partnerorganisationen unterstützen die Bevölkerung dabei, ihre Lebensgrundlagen zu verbessern: Durch die Förderung des Anbaus von Nutz- und Zierpflanzen, durch berufliche Weiterbildung und die Verbesserung des Zugangs zu Wasser sollen die Ernährungssicherheit erhöht und die Arbeitslosigkeit bekämpft werden. Um der herrschenden Gewalt und Ungerechtigkeit entgegenzutreten, ist HEKS seit dem Jahr 2015 zudem im Bereich der Konflikttransformation aktiv. Die Ergebnisse dieser jüngsten Massnahmen werden erst mittel- bis langfristig spürbar sein.

HEKS in Simbabwe Karte

Fakten

Nach Zykolon Idai erhielten 25’000 Menschen Zugang zu sanitären Einrichtungen sowie zu sauberem Trinkwasser durch der Sanierung bzw. Erstellung von 19 Brunnen.

Dank HEKS machten marginalisierte Gruppen 17 Behördeneingaben, um für 1040 Menschen ihr Recht auf Land, Nutzung von Ressourcen und mehr Bürgerrechte einzufordern. 9% wurden bereits 2019 gutgeheissen.

 

Weltweit nehmen Naturkatastrophen und Umweltbelastung zu. Immer mehr Menschen leben an Orten, die regelmässig von Unwettern, Überschwemmungen, Dürren oder Erdbeben heimgesucht werden. Zudem führt die Übernutzung von landwirtschaftlichen Flächen, Gewässern oder Wäldern zu sogenannten «permanenten Katastrophen» wie Wassermangel, Versteppung oder Erosion. Der Klimawandel und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen, aber auch Wirtschaftskrisen und bewaffnete Konflikte vergrössern die Armut und erschweren insbesondere die Entwicklung armer und ländlicher Regionen. Um die Lebensgrundlagen der Menschen langfristig zu sichern, entwickelt HEKS mit der lokalen Bevölkerung Strategien, um die Risiken zu minimieren und die Widerstandskraft der Menschen bei Katastrophen zu stärken.