Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Kirchliche soziale Projekte (Diakonie)» in Indien

Vom wirtschaftlichen Aufschwung Indiens profitiert nur ein kleiner Teil der Bevölkerung, während rund 30 Prozent der Menschen noch immer unter der Armutsgrenze leben. In ländlichen Gebieten stagniert die Entwicklung, derweil sich die Konflikte um Land und natürliche Ressourcen verschärfen. Die wirtschaftsfreundliche Regierungspolitik fördert die Landaneignung durch Grossinvestoren und führt so zu einer zunehmenden Marginalisierung der Kleinbäuerinnen und Taglöhner. Das indische Kastensystem betont die sozialen Unterschiede zusätzlich. Menschen, die keiner Kaste angehören – die sogenannten Dalits – sowie indigene Bevölkerungsgruppen wie die Adivasi werden von der Gesellschaft systematisch ausgeschlossen. HEKS unterstützt diese Minderheiten dabei, Landtitel einzufordern, ihre Ernährung zu sichern und ihr Einkommen zu verbessern.

HEKS in Indien Karte

Fakten

2017 unterstützte HEKS über 7000 angehörige der Dalits und Adivasi bei der Verbesserung ihrer Lebensgrundlagen. 3000 von ihnen verbesserten ihre Ernteerträge oder ihr Einkommen.

Die reformierten Kirchen und ihre diakonischen Institutionen in Osteuropa und im Mittleren Osten nehmen mit ihrem Engagement für die Schwächsten in der Gesellschaft ihre soziale Verantwortung wahr. HEKS unterstützt die reformierten Kirchen dabei. Diese bieten Spitex-Dienste für ältere und pflegebedürftige Menschen an, Tagesstätten für behinderte Kinder sowie Beratungsstellen und Frauenhäuser für die Opfer von häuslicher Gewalt. Zudem fördern sie die soziale und berufliche Integration der Roma und anderen diskriminierten Minderheiten. Mit ihrem Engagement übernehmen die kirchlichen Organisationen oft eine Vorreiterrolle und setzen sich dafür ein, dass der Staat wichtige öffentliche Dienste für die Schwächsten mitfinanziert oder selbst erbringt.