Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Kirchliche soziale Projekte (Diakonie)» in Serbien

Nach den Kriegen in Bosnien und Kosovo war Serbien international isoliert und wirtschaftlich am Boden. Das Sozialsystem war zusammengebrochen, die Menschen litten unter Armut und Arbeitslosigkeit. Auch heute leben immer noch rund zehn Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze, ein Drittel nur knapp darüber; zwanzig Prozent sind arbeitslos. Minderheiten sind von Arbeitslosigkeit und fehlendem Zugang zu sozialen Dienstleistungen besonders stark betroffen. HEKS unterstützt darum zum einen die soziale und wirtschaftliche Integration der runden halben Million Roma mittels Verbesserung der Wohnverhältnisse und des Zugangs zu Bildung, Gesundheit, Arbeit und Einkommen. Zum anderen unterstützt HEKS den Aufbau eines Hauspflegedienstes für kranke und ältere Menschen in den ländlichen Gemeinden. 

HEKS in Serbien Karte

Fakten

2000 Roma-Familien verbesserten 2017 dank HEKS ihren Zugang zur öffentlichen Schule.

1700 Menschen in fünf Flüchtlingscamps profitieren von verbesserten sanitären Einrichtungen.

Die reformierten Kirchen und ihre diakonischen Institutionen in Osteuropa und im Mittleren Osten nehmen mit ihrem Engagement für die Schwächsten in der Gesellschaft ihre soziale Verantwortung wahr. HEKS unterstützt die reformierten Kirchen dabei. Diese bieten Spitex-Dienste für ältere und pflegebedürftige Menschen an, Tagesstätten für behinderte Kinder sowie Beratungsstellen und Frauenhäuser für die Opfer von häuslicher Gewalt. Zudem fördern sie die soziale und berufliche Integration der Roma und anderen diskriminierten Minderheiten. Mit ihrem Engagement übernehmen die kirchlichen Organisationen oft eine Vorreiterrolle und setzen sich dafür ein, dass der Staat wichtige öffentliche Dienste für die Schwächsten mitfinanziert oder selbst erbringt.