Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Gemeindepartnerschaften» in Kolumbien

Der seit über 50 Jahren anhaltende bewaffnete Konflikt zwischen der Regierung und den FARC-Rebellen, aber auch Monokulturen für den Export und für die Produktion von Agrotreibstoffen sowie Bergbauprojekte bedrohen die Lebensgrundlagen der ländlichen Gemeinschaften in Kolumbien und führen zu gewaltsamen Vertreibungen. Die Zivilbevölkerung wird durch die starke Militarisierung des Alltags und die Forderungen der bewaffneten Akteure in den Krieg hineingezogen. Die Folgen sind gravierende Menschenrechtsverletzungen, Gewalt, Armut, Hunger, Entwurzelung und Zerstörung der sozialen Netze und traditionellen Werte. HEKS will mit seinen Projekten zu einer gerechteren und friedlicheren Gesellschaft sowie zur Verbesserung der Lebensgrundlagen von intern vertriebenen Familien und ländlichen Gemeinschaften beitragen.

HEKS in Kolumbien Karte

Fakten

2017 wurden rund 2800 Menschen, die in einem von Konflikten geprägten Umfeld leben, mit Friedensinitiativen oder Schutzmassnahmen erreicht.

Offene, lebendige und sozial engagierte Kirchen sind attraktiv für ihre Mitglieder und übernehmen eine wichtige Rolle in der Gesellschaft. Darum unterstützt HEKS Kirchgemeinden in Osteuropa und im Mittleren Osten bei der Jugend- und Gemeindearbeit sowie mit finanziellen Beiträgen für die Renovation von Gebäuden, die für das Kirchenleben wichtig sind. HEKS fördert auch die Solidarität zwischen den reformierten Kirchen: Partnerschaften zwischen Kirchgemeinden in der Schweiz und im Ausland ermöglichen gegenseitige Besuche und den Austausch und fördern die Unterstützung von Projekten der Partnergemeinde. Der Dialog innerhalb der reformierten Gemeinschaft, aber auch mit anderen Konfessionen sowie zwischen Kirche und Gesellschaft ermöglicht es den reformierten Kirchen, eine vermittelnde und soziale Rolle einzunehmen.