Bidibidi - im grössten Flüchtglingscamp der Welt
Blaise Kormann
Humanitäre Hilfe für Uganda

Die Flüchtlinge aus dem Südsudan brauchen unsere Hilfe!

Humanitäre Hilfe für Uganda

Wegen der anhaltenden Konflikte im Südsudan sind laut UNHCR rund 1,3 Millionen Menschen ins Nachbarland Uganda geflüchtet. Jeden Monat überqueren dort Menschen, meist Frauen und Kinder, die Grenze. Sie haben kaum Zugang zu Nahrungsmitteln und Trinkwasser. In Bidibidi, dem grössten Flüchtlingslager in Uganda, sind über 230’000 Menschen auf Hilfe angewiesen. HEKS leistet mit seinen Partnerorganisationen «ACORD» und «CEFORD» humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge in Uganda.

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Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen für die Camp-BewohnerInnen

Uganda hat bereits mehr als eine Million Flüchtlinge aus dem Südsudan aufgenommen. Das Flüchtlingscamp Bidibidi im Norden des Landes ist am Rande seiner Aufnahmekapazitäten: dort leben aktuell 230’000 Personen auf einer rund 250 Quadratkilometer grossen, halbwüstenartigen Fläche. Im Laufe des Jahres 2020 ist mit einer weiteren Zunahme um mehrere Tausend Flüchtlinge zu rechnen.

HEKS und seine lokale Partnerorganisation «ACORD» (Agency for Co-operation and Research in Development) haben in Bidibidi zwischen Mai 2017 und Mai 2019 Infrastrukturen und Dienstleistungen für eine verbesserte Hygiene (Zugang zu Trinkwasser, Bau von sanitären Anlagen u.ä.) aufgebaut. Davon profitierten rund 98’000 Menschen. Zwischen Juli 2019 und Juni 2020 standen der Betrieb und die Instandhaltung bestehender sanitärer Einrichtungen und Hygienestrukturen sowie der Bau zusätzlicher sanitärer Anlagen in institutionellen Einrichtungen wie Schulen und Gesundheitszentren im Vordergrund. Betrieb und Wartung der Anlagen im Flüchtlingscamp sind eine grosse Herausforderung. Denn oft fehlen die notwendigen Ressourcen und die Mobilisierung der verantwortlichen Gruppen.

Flüchtlingslager Bidibidi, Uganda
Reportage
Sie haben alles verloren

Das Flüchtlingscamp Bidibidi im Norden Ugandas beherbergt mittlerweile über 230’000 Flüchtlinge aus dem Südsudan. Erfahren Sie mehr über die Situation vor Ort und was HEKS für die notleidende Bevölkerung tut.

Vom Ausbau der sanitären Anlagen profitieren rund 32’000 Menschen. Dabei handelt es sich einerseits um sudanesische Flüchtlinge im Camp Bidibidi und andererseits um Einheimische, denn auch diese leben unter prekären Bedingungen auf dem umliegenden Land. Bis Juni 2022 sollen nun weitere Trinkwasseranlagen, sanitäre Einrichtungen und Hygienedienste zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt 31.448 Menschen, darunter 21’055 südsudanesische Geflüchtete und 10’393 Mitglieder der Gastgemeinde im Camp Bidibidi werden direkt von dem Projekt profitieren.

Weniger Konflikte dank besserer Lebensgrundlagen

Seit Juli 2020 setzen sich HEKS und seine Partnerorganisation «CEFORD» dafür ein, die Nahrungsmittelproduktion für die Selbstversorgung zu verbessern und das Zusammenleben der verschiedenen Gruppen zu fördern. Ziel des Projekts ist es, die Lebensbedingungen der südsudanesischen Geflüchteten und der einheimischen, ugandischen Bevölkerung im Bidibidi-Flüchtlingscamp nachhaltig zu verbessern. Dabei wird der Fokus auf die Sicherung des Zugangs zu Nahrung gelegt, es werden Einkommensmöglichkeiten geschaffen und eine friedliche Koexistenz von Geflüchteten und Aufnahmegemeinschaften ermöglicht. Von dem Projekt profitieren insgesamt 900 Haushalte aus der Aufnahmegemeinschaft und im Flüchtlingscamp, das sind rund 5400 Menschen.

Letzte Aktualisierung: Juli 2020

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