Bidibidi - im grössten Flüchtglingscamp der Welt
Blaise Kormann
Humanitäre Hilfe für Uganda

Die Flüchtlinge aus dem Südsudan brauchen unsere Hilfe!

Humanitäre Hilfe für Uganda

Wegen der anhaltenden Konflikte im Südsudan sind laut UNHCR bereits über eine Million Menschen ins Nachbarland Uganda geflüchtet. Jeden Monat überqueren dort Menschen, meist Frauen und Kinder, die Grenze. Sie haben kaum Zugang zu Nahrungsmitteln und Trinkwasser. In Bidibidi, dem grössten Flüchtlingslager in Uganda, sind über 230’000 Menschen auf Hilfe angewiesen. HEKS leistet mit seiner Partnerorganisation «ACORD» humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge in Uganda. Im Vordergrund steht der Zugang zu sauberem Trinkwasser, der Bau von Latrinen und die Durchführung von Hygieneschulungen.

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HEKS hilft vor Ort

Uganda hat bereits mehr als eine Million Flüchtlinge aus dem Südsudan aufgenommen. Das Flüchtlingscamp Bidibidi im Norden des Landes ist am Rande seiner Aufnahmekapazitäten: dort leben aktuell 230’000 Personen auf einer rund 250 Quadratkilometern grossen, halbwüstenartigen Fläche. Für 2019 ist mit einer weiteren Zunahme um rund 50'000 Flüchtlinge zu rechnen.

HEKS und seine lokale Partnerorganisation «ACORD» (Agency for Co-operation and Research in Development) haben in Bidibidi zwischen Mai 2017 und Mai 2019 in zwei Phasen Infrastrukturen und Dienstleistungen für eine verbesserte Hygiene (Zugang zu Trinkwasser, Bau von sanitären Anlagen u.ä.) aufgebaut. Davon profitierten rund 55’000 Menschen.

Reportage
Sie haben alles verloren

Das Flüchtlingscamp Bidibidi im Norden Ugandas beherbergt mittlerweile über 230’000 Flüchtlinge aus dem Südsudan. Erfahren Sie mehr über die Situation vor Ort und was HEKS für die notleidende Bevölkerung tut.

In der nun angelaufenen dritten Phase stehen der Betrieb und die Instandhaltung bestehender sanitärer Einrichtungen und Hygienestrukturen sowie die Bereitstellung zusätzlicher sanitärer Anlagen in institutionellen Einrichtungen wie Schulen und Gesundheitszentren im Vordergrund. Betrieb und Wartung der Anlagen im Flüchtlingscamp sind eine grosse Herausforderung. Denn oft fehlen die notwendigen Ressourcen für die Instandhaltung von Einrichtungen und die Mobilisierung von Gemeinschaftsstrukturen. Vom Ausbau der sanitären Infrastrukturen profitieren rund 32’000 Menschen. Dabei handelt es sich einerseits um sudanesische Flüchtlinge im Lager Bidibidi und andererseits um Einheimische, denn auch diese leben unter prekären Bedingungen auf dem umliegenden Land.

Letzte Aktualisierung: September 2019

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