Heks im Libanon Nothilfe
Corina Flühmann
Libanon

Nothilfe für syrische Flüchtlinge und Gastfamilien

Nothilfe Libanon

In Shatila und Borj el Borajne, den palästinensischen Flüchtlingslagern in Beirut, sind die Not und das Elend gross. HEKS leistet mit Unterstützung der Glückskette und der Waldenserkirche Italien humanitäre Hilfe für syrische Flüchtlingsfamilien und Gastfamilien in der Höhe von 5 Millionen Franken. Zudem unterstützt HEKS im Rahmen der kirchlichen Zusammenarbeit Projekte der evangelischen Kirchen in Beirut zur schulischen Förderung von Flüchtlingskindern.

Prekäre Lage in Libanon

Von den rund vier Millionen Menschen, die das kriegsgeplagte Syrien bisher verlassen haben, sind über ein Drittel in den Nachbarstaat Libanon geflüchtet. Gemäss UNHCR sind aktuell rund 1,2 Millionen syrische Flüchtlinge in Libanon registriert, was einem Viertel der libanesischen Bevölkerung entspricht. Im Flüchtlingslager Shatila, das sich in Beirut befindet, leben die syrischen Flüchtlingsfamilien in prekären Verhältnissen. Wohnraum gibt es kaum, so dass sich die Familien in Garagen ohne Fenster oder halb fertig gestellten Gebäuden niederlassen. Sie haben kaum fliessend Wasser und die sanitären Anlagen sind mangelhaft. Die Mieten sind sehr hoch, so dass ihnen kaum etwas übrig bleibt, um Nahrungsmittel und Haushaltsartikel für das tägliche Leben einzukaufen. 
Nothilfe im Libanon Wohnsituation
Corina Flühmann

Finanzielle Unterstützung für Familien

Von 2013 bis Ende 2016 unterstützten wir palästinensische Flüchtlingsfamilien aus Syrien sowie sehr bedürftige Gastfamilien, die Flüchtlinge bei sich aufnehmen, mit sogenannten Bankkarten, die von unserer Partnerorganisation Najdeh monatlich aufgeladen werden. Damit konnten sich die Flüchtlingsfamilien Nahrungsmittel und Medikamente kaufen oder die Miete und Arztbesuche bezahlen. Eine neue Projektphase ist derzeit in Vorbereitung.

HEKS-Nothilfe im Libanon: Cash for Work
Pascal Mora

Förderunterricht für Flüchtlingskinder

Im Rahmen einer bis Ende 2017 dauernden Pilotphase stärkt HEKS zudem mit unterschiedlichen Projekten die christliche Präsenz in der Region. Denn die christliche Minderheit kann mit ihrem Bekenntnis zu einer pluralistischen Gesellschaft einen wichtigen Beitrag zu einer konfliktfreien Koexistenz der verschieden Religionsgemeinschaften in der Region leisten. 

Deshalb unterstützt HEKS ein Projekt der evangelischen Kirche in Bourj Harmoud, einem Stadtteil von Beirut. Dort leben besonders viele Flüchtlingsfamilien, aber auch ArbeitsmigrantInnen. Viele von ihnen haben nur eine geringe Schulbildung und so fällt es auch ihren Kindern schwer, den Schulstoff zu bewältigen. In dem von HEKS unterstützten Projekt erhalten diese Kinder schulische Unterstützung, damit sie dem Unterricht besser folgen und so ihre Ausbildungs- und Arbeitschancen verbessern können. Zudem können sie an verschiedenen Freizeitprogrammen teilnehmen.

HEKS-Nothilfe im Libanon: Humanitäre Korridore
Corina Flühmann

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