Brennpunkt Naher Osten - HEKS hilft vor Ort
AP Photo/Hussein Malla
Brennpunkt Naher Osten

HEKS leistet Nothilfe für Flüchtlinge und intern Vertriebene

Flüchtlingsdrama im Nahen Osten

Der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe: Nach dem Einmarsch türkischer Truppen ins Nachbarland Syrien Anfang Oktober mussten Zehntausende Menschen in sicherere Gebiet flüchten. Derzeit ist die Lage sehr unübersichtlich. Syrische und türkische Truppen, unterstützt von wechselnden Allianzen aus Milizen und Rebellengruppen, kämpfen um die territoriale Vorherrschaft entlang der syrisch-türkischen Grenze. Und nun droht auch in Libanon eine Eskalation der aktuellen politischen Spannungen. Am meisten zu leiden unter den Konflikten hat einmal mehr die Zivilbevölkerung. HEKS leistet deshalb zusätzliche Nothilfe im Umfang von insgesamt 150’000 Franken in ganz Syrien und gegebenenfalls auch in Libanon.

Seit fast neun Jahren tobt in Syrien ein mit unerbittlicher Härte geführter Krieg, dem bereits Zehntausende Menschen zum Opfer gefallen sind. Millionen wurden in die Flucht getrieben. Und für die betroffene Zivilbevölkerung ist ein Ende der Not nicht abzusehen, zumal nach dem Einmarsch türkischer Truppenverbände erneut Zehntausende Menschen aus den umkämpften Gebieten flüchten mussten. Und nun drohen auch im Nachbarland Libanon die politischen Spannungen wieder zu eskalieren. Die Folgen wären verheerend, haben doch bereits annähernd eine Million Kriegsvertriebene aus Syrien in Libanon Zuflucht gesucht.

HEKS leistet bereits seit mehreren Jahren in beiden Ländern Nothilfe für Flüchtlinge und intern Vertriebene – in Syrien bisher vor allem in den Gebieten um die lange Zeit heftig umkämpften Städte Ost-Ghouta und Dara’a, in Libanon in den Flüchtlingslagern rund um Beirut. Angesichts der anhaltenden Kämpfe in Syrien baut HEKS seine humanitäre Hilfe für besonders verletzliche Personengruppen in ganz Syrien weiter aus. Sollte die Lage in Libanon tatsächlich ebenfalls eskalieren, wird HEKS zudem einen Teil der Mittel für die Wiederaufnahme seiner dortigen humanitären Sofortmassnahmen einsetzen. 
In einer ersten Phase werden nun in den syrischen Städten Al Raqqa und Al Hasakeh rund 6000 besonders verletzliche Flüchtlinge, vor allem Frauen, Kinder und ältere Menschen, mit dringend benötigten Gütern des alltäglichen Bedarfs im Umfang von insgesamt 150’000 Franken versorgt. Verteilt werden insbesondere Lebensmittelpakete und Hygieneartikel (Seifen, Zahnbürsten, Handtücher, Toilettenpapier u.ä.). Implementiert wird das Projekt in einer ersten Phase durch die lokale Partnerorganisationen GOPA (Greek Orthodox Patriarchate of Antioch and all the East). Zudem steht HEKS für die Umsetzung der nächste Phase in engem Kontakt mit weiteren lokalen Partnern.

Verteilung in Ost-Ghouta. Syrien helfen.
Zusätzliche Informationen
Wie HEKS in Syrien wirkt

HEKS leistet mit Hilfe von lokalen Partnerorganisationen Nothilfe für Tausende von intern Vertriebenen und unterstützt daneben Projekte protestantischer Kirchen, die dem «Fellowship of Middle East Churches» (FMEEC) angehören.

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