Flüchtlingsdrama in Syrien: Helfen Sie mit jetzt!
KY/EPA/Yahya Nemah
Brennpunkt Naher Osten

Flüchtlingsdrama im Mittleren Osten

Flüchtlingsdrama im Nahen Osten

Der Krieg in Syrien dauert nun schon fast zehn Jahre. Bisher zeigten die Konfliktparteien keine Bereitschaft, sich auf einen Waffenstillstand zu einigen, geschweige denn Friedensgespräche zu führen. Weiterhin fallen tausende Menschen, vorwiegend ZivilistInnen, den Kämpfen zum Opfer oder werden vertrieben. So hatte zum Beispiel die Invasion türkischer Truppen Anfang Oktober 2019 die Vertreibung von mehr als 900’000 Personen zur Folge. Ständige Gefechte in den letzten zwei Jahren im Nordosten und Nordwesten des Landes haben zusätzlich Hunderttausende vertrieben. Die humanitäre Situation im Nahen Osten ist höchst prekär und verschlechtert sich aufgrund der Covid-19-Pandemie in Syrien weiter. HEKS leistet Nothilfe vor Ort.

 

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Für humanitäre HelferInnen bleibt der Zugang zur notleidenden Bevölkerung angesichts der sich ständig wandelnden Sicherheitslage eine grosse Herausforderung. Hinzu kommt eine kaum berechenbare politische Dynamik in Syrien und seinen Nachbarländern. Damit nimmt auch die Bereitschaft von Regierungen ab, syrische Flüchtlinge langfristig aufzunehmen, und die Positionen verhärten sich. Insbesondere die jüngsten politischen Unruhen im Libanon könnten katastrophale Folgen haben, da das Land bereits rund eine Million Kriegsflüchtlinge aus Syrien aufgenommen hat.  

Das syrische Gesundheitswesen hat unter dem seit Jahren andauernden Krieg und den Sanktionen, die gegen das Land verhängt wurden, stark gelitten. Die syrischen Gesundheitsbehörden haben nicht die Mittel, um in angemessener Weise auf die durch Covid-19 ausgelöste humanitäre Krise zu reagieren. Es besteht landesweit ein Mangel an ausgebildetem medizinischem Personal, Tests, persönlicher Schutzausrüstung, Krankenhauseinrichtungen, Arzneimitteln, Hygieneartikeln usw. Die Grenzen Syriens zu seinen Nachbarländern sind geschlossen; die einzige Ausnahme bildet humanitäre Unterstützung.

HEKS in Syrien

Schon seit mehreren Jahren leistet HEKS in Syrien Nothilfe für intern Vertriebene und andere verletzliche Gruppen. Sie erfolgte bisher in Zusammenarbeit mit unserem Partner Griechisch-Orthodoxe Patriarchat von Antiochia (GOPA) und konzentrierte sich wesentlich auf die umliegenden ländlichen Gebiete der Städte Raqqa, Damaskus, Aleppo, Ost-Ghouta und Dara. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten standen diese Gebiete im Zentrum der bewaffneten Auseinandersetzungen, in deren Folge grosse Bevölkerungsteile vertrieben wurden.

Hilfe zur Bekämpfung der COVID-19 Pandemie

Über das Griechisch-Orthodoxe Patriarchat von Antiochia (GOPA), seinen lokalen Partner, hat HEKS mehrere Projekte gefördert, wie etwa die Verteilung von Gütern des täglichen Bedarfs, Lebensmittelpaketen und Hygieneartikeln sowie die Instandstellung von Notunterkünften für Vertriebene in Ost-Ghouta, Dara, der ländlichen Umgebung von Damaskus sowie in Aleppo.

Gegenwärtig kooperiert HEKS mit GOPA im Zusammenhang mit seinem COVID-19-Aktionsplan. Dazu gehört die Verteilung von Lebensmittelpaketen und Hygieneartikeln an Familien in der ländlichen Umgebung von Damaskus. Zudem hat HEKS im September 2020 erfolgreich ein Pilotprojekt unterstützt, bei dem 2500 Pakete mit Hygieneartikeln an intern Vertriebene in der lange schwer umkämpften und mittlerweile fast vollständig zerstörten Stadt Raqqa verteilt wurden.

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