Medienmitteilung vom 8. März 2022

Nothilfe für Geflüchtete aus der Ukraine: HEKS erhöht seine Nothilfe auf zwei Millionen Franken

Allen dringenden Appellen der internationalen Gemeinschaft zum Trotz setzt Russland seine Invasion in der Ukraine unvermindert fort. Die schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden: Die Zivilbevölkerung wird zur Zielscheibe in diesem grausamen Krieg. Tausende müssen sich in Bunkern verstecken, und bereits zwei Millionen Menschen sind in die Nachbarländer geflohen. HEKS leistet deshalb humanitäre Hilfe in der Höhe von zwei Millionen Franken, mit der die Menschen unterstützt werden, die aus der Ukraine in die Nachbarländer sowie in die Schweiz fliehen.

HEKS unterhält langjährige Beziehungen zu den reformierten Kirchen in der Ukraine und in den europäischen Nachbarländern. Diese kümmern sich um benachteiligte Menschen in ihrem Land. Sie stehen auch jetzt bereit, um zu helfen und Geflüchteten in ihrer Not beizustehen. 
Hilfe für ukrainische Flüchtlinge - Helfen Sie jetzt
András D. Hajdú

In der Ukraine unterstützt HEKS die «Reformierte Kirche in Transkarpatien». Die Organisation kümmert sich auch in dieser schwierigen Situation um ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigung. Viele von ihnen sind zurückgeblieben, während v.a. Frauen und Kinder das Land verlassen haben. Ausserdem betreut die Kirche Geflüchtete aus den umkämpften Gebieten. 

In Ungarn arbeitet HEKS mit dem «Flüchtlingsdienst der Ungarisch Reformierten Kirche» an den Grenzübergängen und an grossen Bahnhöfen. Derzeit im Aufbau ist ein Cash Projekt, bei dem Geflüchtete Bargeld erhalten, um dringend benötigte Nahrungsmittel, Hygieneprodukte oder Medikamente kaufen zu können sowie für die Kommunikation mit ihren Angehörigen und gegebenenfalls die Weiterreise. Der Flüchtlingsdienst ist zudem dabei, längerfristige Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen und eine Integrationshilfe aufzubauen.

In der Slowakei hat die «Diakonie der Reformierten Kirche in der Slowakei» am Grenzübergang Vysné Nemecké ein geheiztes Zelt aufgebaut, in dem die Geflüchteten warmes Essen erhalten, und in dem sie sich ausruhen und ihre Weiterreise organisieren können. 

Jetzt braucht es Ihre Solidarität!

Den Preis für diesen Krieg bezahlt einmal mehr die Zivilbevölkerung, die ihr Zuhause oder ihre Sicherheit verloren hat. Mehrere Millionen Menschen benötigen zurzeit humanitäre Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns dabei, ihre Not zu lindern. Herzlichen Dank für Ihre Spende.

Schnelle Nothilfe auch in Rumänien

In Rumänien arbeitet HEKS mit seinen Partnerorganisationen an drei Grenzübergängen in Siret, Halmeu und Sighetu und in der Stadt Iași. Die Geflüchteten werden am Bahnhof sofort in Empfang genommen und unterstützt. Sie brauchen vor allem Unterkünfte, Nahrung und medizinische Versorgung. Zudem wurde in einem Verwaltungsgebäude der Stadt ein Aufnahmezentrum mit einer Kapazität für 400 Personen eingerichtet. HEKS betreut dort die Kinder, organisiert mobile Duschen, Waschmaschinen und Wäschetrockner sowie Mahlzeiten. 

Hilfe in der Schweiz

Auch in der Schweiz trifft HEKS Vorbereitungen, um Menschen aus der Ukraine beizustehen. HEKS wird in der Ostschweiz und in Basel die Vermittlung von Geflüchteten an Gastfamilien übernehmen. Die Menschen, die in den Bundesasylzentren (BAZ) in Basel und Altstätten ankommen, werden an Gastfamilien, die sich für eine private Unterbringung registriert haben, weitervermittelt. HEKS-Mitarbeiter:innen werden diese Arbeit in den BAZ vor Ort übernehmen. Weitere Abklärungen zur Unterstützung der Geflüchteten in der Schweiz sind im Gange.

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Bettina Filacanavo
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E-Mail: bettina.filacanavo@heks.ch

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