Nothilfe für Menschen in der Ukraine und auf der Flucht
András D. Hajdú
Krieg in der Ukraine

Nothilfe in den Nachbarländern

Nothilfe in den Nachbarländern

HEKS ist über seine Partnerorganisationen in Rumänien, Ungarn, Tschechien, in der Slowakei und bald auch Moldawien präsent, um den Geflüchteten beizustehen. 

Rumänien

Die derzeitige Situation der ukrainischen Geflüchteten in Rumänien scheint sich zu stabilisieren. Viele von ihnen suchen mittlerweile eine längerfristige Unterkunft. Die Mütter suchen nach Arbeit und möchten ihre Kinder ab September in der Schule einzuschreiben. Die HEKS-Partner versuchen, sie in dieser herausfordernden Situation zu unterstützen. 
In Rumänien arbeitet HEKS mit «Diakonia», der «Open Fields Foundation» und einem Netzwerk sozialer Organisationen (FONNS) zusammen. 
Insgesamt hat HEKS mit seinen Partnern rund 172 Tonnen Nahrungsmittel an die Grenzübergänge und in die Geflüchtetenlager entlang der Grenze geliefert. Über 500 besonders vulnerable Menschen werden je über drei Monate mit Bargeld unterstützt. Geplant ist eine Ausweitung der Bargeldhilfe. Der HEKS-Partner Diakonia wird in den nächsten Wochen im ukrainischen Transkarpatien mit der Verteilung von Bargeld an rund 2000 intern vertriebene Menschen und Familien beginnen. 

Die HEKS-Partner unterstützen auch die längerfristige Unterbringung und Integration der geflüchteten Menschen in Rumänien. Sie bieten etwa Sprachkurse, psycho-soziale Unterstützung und Hilfe beim Finden einer Arbeitsstelle oder bei der Integration der Kinder ins Schulsystem an.
 

Geflüchtete aus der Ukraine - helfen Sie jetzt
Fotoreportage aus Rumänien
In Sicherheit vor den Bomben… aber voller Zukunftsangst

Ungarn

In Ungarn unterstützt HEKS den «Flüchtlingsdienst der Ungarisch Reformierten Kirche» mit einem Bargeldprojekt bei seiner Arbeit an den Grenzen und an grossen Bahnhöfen in Budapest: Rund 5000 Geflüchtete erhalten so Bargeld, das sie für den Kauf von Nahrungsmitteln, Hygieneprodukten, Medikamenten, die Kommunikation mit ihren Angehörigen oder die Weiterreise einsetzen können. 
Befragungen haben gezeigt, dass vor allem der Bedarf an längerfristigen Unterbringungsmöglichkeiten drastisch gestiegen ist. Die anhaltenden Fluchtbewegungen werden von einer Wohnungs- und einer Wirtschaftskrise begleitet. Der Flüchtlingsdienst ist daher auch bemüht, längerfristige Unterbringungsmöglichkeiten für die Geflüchteten zu finden und eine Integrationshilfe aufzubauen. Zudem werden Arbeitsmöglichkeiten gesucht, mögliche Arbeitgeber:innen kontaktiert und die Geflüchteten entsprechend beraten (mehr erfahren).

 

Tschechien

Auch Tschechien ist zu einem Durchgangs- und Zielland von ukrainischen Geflüchteten geworden. In Tschechien unterstützt HEKS die «Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder» (EKBB) dabei, die Aktivitäten zur Unterstützung und Unterbringung von Geflüchteten zu koordinieren. 34 Gemeinden im ganzen Land haben Geflüchtete privat oder in den Kirchgemeindehäusern aufgenommen und kümmern sich mit Unterstützung der EKBB-Fachstellen um deren Betreuung und Verpflegung. Zudem begleitet die Kirche der Böhmischen Brüder die Geflüchteten bei ihrer Integration, etwa mit Dolmetscherdiensten, Sprachkursen oder der Durchführung gemeinsamer Aktivitäten mit Mitgliedern der Kirchgemeinden. Mittelfristig sollen ukrainische Kinder bei der Bildung und Erwachsene bei der beruflichen Integration unterstützt werden (mehr erfahren).

 

Slowakei 

Auch in der Slowakei unterstützt HEKS die «Diakonie der Reformierte Kirche» bei ihren Koordinationsaktivitäten. Am Grenzübergang Vysné Nemecké hat diese einen «Welcome Point» aufgebaut, in dem den Geflüchteten warmes Essen ausgegeben wird und in dem sie sich ausruhen und die Weiterreise organisieren können. Ausserdem organisieren Freiwillige Unterkunftsmöglichkeiten für Geflüchtete, die in der Region bleiben möchten.

 

Letzte Aktualisierung: 28.07.2022

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