HEKS in Osteuropa
Christian Bobst
Osteuropa

Integration der Roma-Bevölkerung fördern

Regionalprogramm Osteuropa

Die Roma bilden die grösste ethnische Minderheit in Europa. Die zwölf bis fünfzehn Millionen Menschen leiden unter Armut, Diskriminierung und Perspektivlosigkeit. HEKS fördert ihre soziale Integration in Kosovo, Rumänien, Serbien und Ungarn mit einem umfassenden Programm zur Verbesserung der Wohnverhältnisse und der Gesundheitsversorgung, von Bildung und Einkommen.

Übersicht

Mit geschätzten zwölf bis 15 Millionen sind die Roma die grösste Minderheit in Europa. Extrem hohe Arbeitslosigkeit und alltägliche Diskriminierungen führen zu grosser Armut und gesellschaftlichem Ausschluss. Der Zugang zu öffentlichen Institutionen und Dienstleistungen, zum Beispiel zu Bildung und medizinischer Versorgung, aber auch zu öffentlichen Infrastrukturen wie Strom, Wasser oder Abwasserversorgung ist für die Roma oft eingeschränkt. HEKS unterstützt die soziale und gesellschaftliche Integration der Roma in Osteuropa und im Westbalkan mit einem umfassenden Programmansatz in den Bereichen Schulbildung, Verbesserung der Wohnverhältnisse, Gesundheitsversorgung und Sozialrecht sowie berufliche Ausbildung und Einkommensförderung.

Ziele und Schwerpunkte

Das Hauptziel des HEKS Integrationsprogrammes für die Roma besteht darin, die Lebensbedingungen der Roma zu verbessern und ihre soziale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Integration zu fördern.

HEKS in Osteuropa
Christian Bobst

Aktivitäten

Dafür werden folgende Aktivitäten durchgeführt:
Advocacy und Öffentlichkeitsarbeit: Damit wird erreicht, dass die Roma die gleichen Rechte wie die Mehrheitsbevölkerung sowie den gleichen Zugang zu öffentlichen Infrastrukturen und Dienstleistungen haben.
Bildungsinitiative: Dadurch wird erreicht, dass die Roma-Kinder in das bestehende Schulsystem integriert und stufengerecht gefördert werden. Nebst dem schulischen Lehrplan erlernen sie in speziellen Kursen Lebenskompetenzen, damit sie in ihrem Leben unterschiedliche Herausforderungen bewältigen können.
Verbesserung der Wohnverhältnisse: Damit sich die individuellen Wohnverhältnisse ändern, werden die Roma befähigt, ihre oft ­katastrophalen Behausungen mit viel Eigenleistung selber zu verbessern. Ausserdem wird ­daraufhin gewirkt, dass die Gemeinden die  Roma-Siedlungen besser an die öffentliche Infrastruktur anschliessen.  
Arbeit und Einkommen: Die Chance auf Arbeit und Einkommen wird mit gezielter Berufsausbildung, Zusammenarbeit mit Arbeitsämtern und ­Unternehmen sowie der Förderung selbständiger Erwerbstätigkeit erhöht.

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