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Verheerende Dürrekatastrophe in Simbabwe: HEKS leistet Soforthilfe

Im südlichen Afrika herrscht seit Monaten eine extreme Dürre. In Simbabwe hat die Regierung wegen der drohenden Hungersnot den Notstand ausgerufen und um internationale Hilfe gebeten. HEKS, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz, leistet deshalb vorerst bis Ende 2016 humanitäre Soforthilfe im Umfang von 350 000 Franken. Das Geld wird zum Kauf von Nahrungsmitteln und Saatgut für notleidende Kleinbauern, zur Verbesserung und Sicherung der Wasserversorgung sowie für Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel eingesetzt.

Foto: ©Andreas Schwaiger Zürich



Das Wetterphänomen El Niño hat das globale Klima in den vergangenen Monaten so stark wie kaum je zuvor beeinflusst. Besonders heftig betroffen ist das südliche Afrika. Insbesondere in Simbabwe brachte die letzte Regenzeit nur gerade ein Viertel der ansonsten üblichen Niederschläge. Die Folge davon ist eine katastrophale Dürre mit massiven Ernteausfällen, versiegten Wasserquellen und Tausenden von verdursteten oder verhungerten Nutztieren. Auch die Bevölkerung Simbabwes ist akut von einer Hungersnot bedroht, weshalb die Regierung im Februar den nationalen Notstand ausgerufen und um internationale Hilfe gebeten hat.

HEKS, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz, leistet deshalb in Zusammenarbeit mit seiner lokalen Partnerorganisation «Fambidzanai Permaculture Center» (FPC) ab sofort bis vorerst Ende Jahr humanitäre Soforthilfe um Umfang von 350 000 Franken. Das Geld wird zum einen in sechs Gemeinden in der Provinz Matabeleland zum Kauf von Lebensmittelrationen für Kleinbauern-Familien eingesetzt, deren Versorgung mit Nahrungsmitteln wegen Ernteausfällen nicht mehr gewährleistet ist. Als Gegenleistung verpflichten sich die arbeitsfähigen Familienmitglieder zur Mitarbeit bei Gemeinschaftsprojekten, etwa dem Bau von Dämmen zur Sicherung der Wasserversorgung, zur Verbesserung von Bewässerungssystemen und zur Anlage von Nutzpflanzen-Gärten. Geplant sind zudem die Verbesserung der Hygiene in Krankenhäusern sowie die Sanierung verschiedener Brücken.

Zum anderen erhalten die Kleinbauern-Familien Saatgut zum Anbau von Getreidesorten, die sich in trockenen Regionen besser eignen als beispielsweise Mais. Schliesslich werden die Bauern in der Anwendung von nachhaltigen, ökologischen Anbaumethoden geschult, um den Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft künftig wirkungsvoll begegnen zu können.

Spendenkonto: 80-1115-1, Vermerk «Dürrekatastrophe Simbabwe»

Kontakt: Dieter Wüthrich, Abteilungsleiter Medien und Information, Tel. 044 360 88 66, dieter.wuethrich@heks.ch

Juli 2016

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